Müllsammlungen im Frühjahr

Teams an vielen Orten aktiv

An vielen Stellen des Nationalparks waren unsere Teams im März wieder in Müllsammlungs- und Strandreinigungsaktionen eingebunden. Ungewohnt war der 15.3., an dem unser Team aus dem Speicherkoog in der Stadt Meldorf mitsammelte. Der Termin diente weniger dem Thema Meeresmüll, sondern eher dazu, die Schutzstation Wattenmeer als neuen betreuenden Verein im Haus “Wattwurm” und im Koog nun auch in der Stadt bekannter zu machen. Durch das städtische Sammelgebiet war auch zu erklären, dass insgesamt etwa 7.000 bis 8.000 Zigarettenstummel zusammenkamen.
Das Nordstrander Team sammelte, wie schon in einigen Vorjahren mit einer bunten, vom Lions-Club organisierten Truppe am Deich bei Fuhlehörn. Auf Pellworm betreute unser Team beim Inselputz den Sammelpunkt am Hafen.

Über mehrere Tage war wieder die Station St. Peter-Ording im Einsatz. Beim traditionellen “SPO klart auf” am 22. März begleiteten die Freiwilligen mehrere Gruppen vor Bad und Böhl und erläuterten ihnen die Probleme, die Kunststoffmüll oder Mikroplastik in der Meeresnatur verursachen. 
Zwei Tage später ging es mit einer großen internationalen Gruppe von Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Westküste hinaus auf den Böhler Strandwall. Mit der englischsprachigen Einführung und zahlreichen Gesprächen zwischendurch diente die etwa vierstündigen Tour nicht nur dazu, Müll aus diesem abgelegenen Gebiet zu holen, sondern auch das Thema über viele Ländergrenzen hinweg zu transportieren.

Auf Amrum finden inselweite Müllsammlungen noch am 12. April statt. Auch dort ist unser Team wieder dabei.

Gruppe mit Müllzangen und Handschuhen
In Meldorf diente die Müllsammlung auch der Kontaktpflege. Für dieses Foto stellten sich Stationsleiter Thomas Hief, Bürgermeisterin Uta Bielfeldt, unsere Freiwilligen Lisa und Louise sowie Stadtmanager Simon Albertsen zusammen.
Gruppenbild mit vollen Müllsäcken
Gruppenbild nach der Müllsammlung am Deich von Nordstrand.
Viele Personen durchkämmen Dünengebiet
Bei "SPO klart auf" ging es vor allem in einfach erreichbare Gebiete, wie hier die Dünen an der Badbrücke.
Gruppe wartet auf den Rücktransport
Am Böhler Strand sammelte diese Gruppe rund um Parkplatz und Badestelle.
Freiwillige, Ranger und Mitarbeiter der Tourismuszentrale
Am vergangenen Montag begrüßte unser Team die internationale Gruppe mit einer englischen Einführung.
Durchquerung eines Salzwiesenprieles
Der alte Strandwall ist nur bei Niedrigwasser erreichbar. Manche Gäste zogen trotz kühler Temperaturen einfach die Schuhe aus.
Sammlung auf dem Strandwall
Der Strandwall ist so hoch, dass er über weite Strecken auch von den Winterfluten nicht überspült wurde. Bevor die Vegetation alles überwuchert, wurde jetzt noch einmal viel Treibgut eingesammelt.
Knäuel aus orangen und blauen Plastikschnüren
Ein typisches Knäuel aus "Dolly Ropes" von Fischernetzen. Später im Jahre wäre es kaum noch aus der Vegetation zu lösen.
Zwei Personen tragen Knäuel an großem Ast
Auch der Transport war nicht einfach.
Gruppenbild mit über 40 Aktiven
Die Termine mit der Fachhochschule sollen auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden.