Unsere Naturschutzarbeit vor Ort
In Hörnum betreuen wir den Nationalpark Wattenmeer an der Wattseite, das Naturschutzgebiet (NSG) Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer mit der Hörnumer Nehrung (Vogelschutzgebiet) sowie die Dünenschutzgebiete rund um den Ort (Landschaftsschutzgebiet, LSG) und an der Südspitze, der Hörnum Odde (Naturschutzgebiet, NSG).
Unsere Arbeit umfasst folgende Forschungs- und Naturschutzaufgaben:
- Zahlreiche diverse Umweltbildungsveranstaltungen mit Gruppen unterschiedlichen Alters im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
- Gebietsbetreuung in Form von Maßnahmen zur Besucherlenkung
- Schutz des Seevogelrastplatzes Hörnumer Nehrung an der Wattseite
- ganzjährige Rastvogelzählungen bei Springtide vom Hörnumer Hafen bis zur Nehrung
- Brutvogelkartierungen von April bis Juni im Gesamtgebiet
- Kartierung der Wattbodentiere im März und August
- Spülsaumkontrollen im Auftrag des Umweltbundesamtes
- Biotopschutzmaßnahmen z.B. gegen die Ausbreitung der Kartoffelrose (Rosa rugosa) oder der eingewanderten nordamerikanischen großfüchtigen Moosbeere (Cranberry).
- Wöchentliche Zählungen der Robben auf den Sandbänken Jungnamensand bzw. Liinsand in der Nordsee, von dem Schiff "Adler VI" aus, von April bis Oktober
- Kegelrobbenmonitoring mit täglichen Kontrollgängen von November bis Februar am Weststrand vom Hafen bis nach Puan Klent
- Betreuung flexibler Schutzzonen für Kegelrobben und Seehunde am Westseite
- Aufnahme von Schweinswalsichtungen an der Seeseite
- Meldekette zur Bergung toter Schweinswale und Robben
- Ansprache von Hundehaltern mit der Erinnerung der Leinenpflicht in Naturschutzgebieten und im Nationalpark

Das Hörnumer Naturschutzgebiet Hörnum Odde

Freiwillige im Einsatz an der Hörnumer Nehrung- ein wichtiges Vogelschutzgebiet bei Hörnum Nord

Brut- und Rastgebiet

Dünensicherung nach einem Sturm

Hunde gehören am Strand (außerhalb der Hundestrände), auf dem Deich, in der Salzwiese und im Watt an die Leine.

Im Frühling werden die Kardinalszeichen neu im Watt gesetzt.

Pilotprojekt zur Entfernung der Cranberrys: im Herbst zehen Freiwillige los und entfernen die Strächer